Archiv für die Kategorie ‘Geschichte’

Die Osmanische Herrschaft und die Unabhängigkeit

Montag, 03. August 2009

Die Osmanische Herrschaft dauerte fast 500 Jahre an und begann 1393, bzw. 1396. Diese Herrschaft sollte 1444 durch das polnisch-ungarische Heer unter Wladyslaw dem Dritten, König von Polen und Ungarn, beendet werden, jedoch scheiterte die Befreiung Bulgariens in der Schlacht bei Varna. Die Forderung des gesitig-nationalen Widersatnd nach Unabhängigkeit wurde 1800 laut und darauf folgte die Ära der nationalen bulgarischen Wiedergeburt. Diese knüpfte, ähnlich wie in Westeuropa, an die antike früheren bulgarischen und byzantinischen Traditionen.

Der blutige Niederschlag des April-Aufstands durch die Türken führte zum Russisch-Türkischen Krieg im Jahre 1877/78, welcher mit außerordentlicher Härte und mit massiven Verlusten auf beiden Seiten geführt wurde. Nachdem die russischen Truppen mitten im Winter die Donau und das Balkangebirge überquert hatten, gewann das Heer die Oberhand und rückte bis kurz vor Konstantinopel vor. Darauf folgte der „Frieden von San Stefano“, mit dem die Grundlage für den modernen bulgarischen Staat gelegt.

Geschichte Bulgariens

Montag, 22. Januar 2007

Bewohnt wurde das Gebiet des heutigen Bulgariens zuerst von den Makedoniern und den indogermanischen Thrackern. Das alte großbulgarische Reich entstand um 632. Nach dem Fall des ersten und zweiten bulgarischen Reiches war Bulgarien ab 1393 unter türkischer Herrschaft. Die Erklärung der Unabhängigkeit von der Türkei geschah erst im Jahr 1908. Der damalige Fürst Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha nahm daraufhin den Zarentitel an.
Einer der in Bulgarien geborenen und damit wahrscheinlich berühmtesten bulgarischen Wissenschaftler ist John Vincent Atanasoff. Er unterrichtete mathmatische Physik und ist der Erfinder des elektronisch digitalen Rechners.
Die bulgarische Musik verfügt über eine Vielfalt an Rythmen. Das hat auch zur Folge, dass die Tradition des bulgarischen Chorgesangs weit verbreitet ist. Die hiesige Ikonenmalerei und seine überlieferten Regeln schufen die bedeutendste Schule der ostkirchlichen Kunst.
Der bekannteste, heute noch lebende Künstler dieses Landes ist Christo Jawaschew, der den Pont Neuf in Paris und das Reichstagsgebäude in Berlin verhüllt hat.