Demokratie in Bulgarien

Durch die imaginäre „Partei der unfreien Stimmen“ wurden ca. 16% der Stimmen für die Europawahlen in Bulgarien nicht frei abgegeben. Der Handel mit den Wählerstimmen blüht und in 15 Fällen, von 360.000 Stimmen, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Wahlmanipulation.

Die Bestechung läuft hierbei mit äußerst geringem Geldeinsatz, wie z.B. die Speisung verarmter Roma mit Kebabtscheta (Bratwurst) und Freibier. Zur Europawahl fügten die Parteien den Slogan „Der Kauf und Verkauf von Wählerstimmen ist ein Verbrechen“ zu ihren Wahlspots hinzu um sich zu distanzieren. Jedoch schätzt Lydia Jordanova vom Nationalen Zentrum zur Erforschung der Öffentlichen Meinung (NIZOM), dass 5 bis 6 Parteien so ihr Wahlergebnis optimiert haben.

Zur 5. Juli angesetzte Wahl zur 41. Bulgarischen Volksversammlung wird wieder ein rapider Anstieg des Handels mit Wählerstimmen gerechnet.

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