Geschichte Bulgariens
Bewohnt wurde das Gebiet des heutigen Bulgariens zuerst von den Makedoniern und den indogermanischen Thrackern. Das alte großbulgarische Reich entstand um 632. Nach dem Fall des ersten und zweiten bulgarischen Reiches war Bulgarien ab 1393 unter türkischer Herrschaft. Die Erklärung der Unabhängigkeit von der Türkei geschah erst im Jahr 1908. Der damalige Fürst Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha nahm daraufhin den Zarentitel an.
Einer der in Bulgarien geborenen und damit wahrscheinlich berühmtesten bulgarischen Wissenschaftler ist John Vincent Atanasoff. Er unterrichtete mathmatische Physik und ist der Erfinder des elektronisch digitalen Rechners.
Die bulgarische Musik verfügt über eine Vielfalt an Rythmen. Das hat auch zur Folge, dass die Tradition des bulgarischen Chorgesangs weit verbreitet ist. Die hiesige Ikonenmalerei und seine überlieferten Regeln schufen die bedeutendste Schule der ostkirchlichen Kunst.
Der bekannteste, heute noch lebende Künstler dieses Landes ist Christo Jawaschew, der den Pont Neuf in Paris und das Reichstagsgebäude in Berlin verhüllt hat.